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Atmung und Angst

Die Atmung hängt immer unmittelbar mit unseren Emotionen zusammen. Eine flache Atmung in die Brust ist Teil des Angst-Modus „Kampf oder Flucht“ und tritt daher bei Stress und Angst auf.

Eine tiefe Atmung in den Bauch, bei der die Schultern nicht hochgehen und sich nur der Bauch bewegt, ist ein Zeichen das man im Entspannungsmodus ist und dass der Parasympathikus aktiv ist. Dieser Modus heißt auf Englisch „Rest and Digest“ – also ausruhen und verdauen anstatt kämpfen oder flüchten.

Entspannung anstatt Anspannung entsteht bei der tiefen Bauchatmung.
Schnell und flache Atmung bedeutet für den Kopf jedoch Gefahr oder Angst.
Echte Gefahrensituationen sind heute äußerst selten. Trotzdem leben viele Menschen ständig im Angst Modus. Ein stressiger Job, private Probleme oder zu viele negativer Input über die Medien können Auslöser dafür sein.

Hier muss aktiv entgegengewirkt werden, sonst verbleibt man in diesem angespannten Teufelskreis.

Die Atmung signalisiert also dem Kopf ob man gerade in Sicherheit oder in Gefahr ist. Auch andere Menschen nehmen unsere Atmung wahr. Atmen wir flach und schnell, sehen die anderne Menschen sofort, dass wir Angst haben. Dadurch werden sie erst einmal mistrauisch. Warum hat diese Person gerade Angst? Hat sie mich vielleicht belogen oder will etwas vor mir verbergen?
Ein negatives Bild entsteht schnell und das nur weil die Person mit der man kommuniziert flach und schnell atmet.

Eine entspannte Zwerchfellatmung in den Bauch, die langsam und weich ist, signalisiert hingegen, dass das Gegenüber entspannt und zufrieden ist und somit ein angenehmer Gesprächspartner sein kann.

Wir haben die Möglichkeit auf die Atmung Einfluss zu nehmen und diese zu kontrollieren. Die Bauchatmung muss man trainieren. Gerade wenn man im Gespräch mit anderen Menschen ist, sollte man eine entspannte Atmung haben und nicht nur zuhause bei der Meditation.

Bei der flachen Atmung spannt außerdem der Körper die Muskeln an und die Gedanken werden schnell negativ. Ein echter Teufelskreis, der durchbrochen werden kann, indem man seine Atmung tiefer und langsamer werden lässt und dies langfristig trainiert.

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