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Emotionen mit Muskelspannung wegdrücken

Man kann Angst und andere unliebsame Emotionen „wegdrücken“, indem man die Muskelspannung erhöht. Nur ein entspannter Körper kann fühlen.
Spanne ich alle meine Muskeln stark an, dann fühle ich weniger. Dem Körper wird dann signalisiert, dass man im Gefahrenmodus ist und bei Gefahren sind Emotionen und Gefühe natürlich nicht hilfreich.
Als Kind lernt man meist, dass man seine Gefühle nicht zu zeigen hat. Das Kind spannt also den Körper an und hält die Luft an. Dann spürt es erstmal keine Emotionen mehr und muss nicht weinen oder schreien oder anderweitig reagieren.
Da das Kind von den Erwachsenen in seinem Umfeld abhängig ist, wird es sich genau merken, was es darf und was nicht. Da man mit angespannten Muskeln in Gesicht, Schultern, Hals, etc. dauerhaft seine Emotionen unterdrücken kann, wird das Kind oft die Muskelgruppen langfristig angespannt halten.
Dieses muskuläre Halten ist auf Dauer natürlich extrem ungesund und führt früher oder später zu chronischen Schmerzen.
Der Körper hat die Muskeln so lange angespannt, dass der Kopf es gar nicht mehr merkt. Es ist zur Normalität geworden. Trotzdem ist die Anspannung ja noch da und verursacht langfristige Schäden.
Muskelspannung dient dem Körper dazu, Emotionen zu unterdrücken. Bleibt der Körper auf Dauer angespannt, dann werden die Emotionen auf Dauer unterdrückt, aber es entstehen chronische Schmerzen und chronische Angstzustände. Lässt man die Gefühle zu, kann sich der Körper entspannen und die Anspannung loslassen.
Dadurch bessern sich auch die negativen Gedanken, die auch durch die erhöhte Muskelspannung, z.B. im Nacken, im Hals oder in der Brust, aufrecht erhalten werden.

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